Praxis Monika Siegel

 
 
 
 
 

Erfahrungen mit der TATTVA-Therapie

Erfahrungen einer Klientin mit Tattva-Reisen:

Als ich zum ersten Mal von Tattva hörte und der Möglichkeit, mithilfe der Tattva-Elemente Reisen in die eigene Innenwelt anzutreten, war mir sehr schnell klar, dass ich mich weiter damit beschäftigen würde. Über das Internet fand ich die Praxis-Homepage von Monika Siegel und vereinbarte einen ersten Termin bei ihr. Zunächst trieb mich vor allem die Neugierde auf etwas Unbekanntes, auf etwas, das die Möglichkeit bietet, über den Tellerrand des oft so stark von materiellen Gesichtspunkten bestimmten Lebens hinauszuschauen. Darüber hinaus beschäftigte mich die Frage, ob ich als Schauspielerin Tattva-Reisen in irgendeiner Form für die Figuren- und Rollenarbeit würde nutzen können. Im Gespräch mit Monika Siegel wurde mir schließlich bewusst, dass Tattva vor allem die Kraft der Heilung in sich birgt. Heilung sowohl im Hinblick auf die seelischen Komponenten von körperlichen Leiden als auch im Sinne von Ganz-Werden und In-Kontakt-Kommen mit der uns unbekannten universellen Welt der Psyche. Bei unserem ersten Treffen führte Monika Siegel zunächst ein ausführliches Gespräch mit mir, in dem wir die für mich derzeit relevanten Fragestellungen herausarbeiteten. Schließlich wählten wir eine davon aus, die momentan für mich im Vordergrund zu stehen schien. Monika Siegel schlug vor, eine Tattva-Reise in die Ätherwelt zu machen. Dieses Element war nach ihrer Ansicht das passende zu meiner Frage. Inzwischen habe ich bereits mehrere Reisen unternommen mit Monika Siegel als kompetenter Reisebegleiterin. Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Erfahrungen aufzuschreiben, die ich gemacht habe. Aber zwei Schlüsselerlebnisse möchte ich doch gerne weitergeben.

Auszug aus einer Reise in die Welt des Wasser Wasserwelt

... Nachdem ich im Wasser auf dem Meeresgrund angekommen bin, taucht auf die Frage nach einem Begleiter (Führer) in der Wasserwelt ein Delphin auf. Er führt mich zu einer lichtdurchfluteten Stelle im Wasser, an der Wasserblasen wie Perlen in die Höhe sprudeln. Ich begebe mich in diesen champagnerartigen Strudel und tanze und drehe mich und tanze. Ein starkes Gefühl von Leichtigkeit und großer Freude durchflutet mich. Ein solches Gefühl kenne ich im wirklichen Leben bisher kaum. Monika Siegel macht mir den Vorschlag, die Wasserwelt zu fragen, wie das kommt. – Liebe Wasserwelt, wie kommt es, dass ich im Leben kaum Leichtigkeit verspüren kann? – Der Delphin, der mir vorher beim Tanzen zugesehen hat, ist plötzlich am Meeresboden festgewachsen. – Was kann ich denn tun, um mein Festgewachsen-Sein zu ändern? – Plötzlich habe ich ein Skalpell in der Hand und löse damit den Bauch des Delphins langsam und vorsichtig vom Boden ab. ... Zwei Bilder fallen deutlich ins Auge, wenn man sich diesen Teil der Reise anschaut: Der festgewachsene Delphin und das plötzlich auftauchende Skalpell. Während das erste Bild für mich leicht zu verstehen war – ich fühle mich häufig an der Stelle klebend und zu wenig bereit für Veränderung – war das Skalpell zunächst schwer zu deuten. Bei der Nachbesprechung fragte ich deshalb: „Ich weiß nicht, wie ich das Bild, also das Skalpell übersetzen soll. Was sagt es mir, welche Handlung, welches Instrument ist im richtigen Leben damit gemeint?“ Monika Siegel legte mir an diesem Beispiel sehr schön die Wirkweise einer Tattva-Reise dar: „Es geht nicht um eine schlüssige 1-zu-1-Interpretation der Bildsymbole im Sinne einer `Übersetzung´ oder um die Frage: `Was könnte das im richtigen Leben für eine Entsprechung haben?´ Die Bilderwelt der Tattva-Reisen bewirkt per se etwas. Jedenfalls dann, wenn die Bilder nicht ausgedacht sind, sondern wirklich aus der Innwelt der Reisenden heraus entstehen. Allein die Tatsache, dass Sie in der Wasserwelt ein Skalpell zur Verfügung hatten und den Delphin, der einen Teil von Ihnen selbst repräsentiert, vom Boden lösten, ändert auch etwas in Ihrem richtigen Leben, kann Ihr „Verklebtsein“ an Ort und Stelle ein Stück weit auflösen.“ Mittlerweile habe ich auch schon eine selbstständige Tattva-Reise gemacht, das heißt eine Reise ohne Begleitung durch Monika Siegel oder eine andere Therapeutin. Ich wusste inzwischen, dass es letztlich immer darum geht, die Reise selbst zu gestalten, und hatte auch schon ein wenig gelernt, wie man auf der Reise Fragen stellt und an wen man sie richtet.

Erfahrung aus einer Reise in die Welt der Erde Erdwelt

... Plötzlich sitze ich auf einem Elefanten, der mit mir losgaloppiert. Der Wind fegt an mir vorbei. Ein schönes Gefühl von Geschwindigkeit und Freiheit. Ich frage die Erdwelt, warum ich ein solches Gefühl im richtigen Leben selten habe. Da bleibt der Elefant abrupt stehen. Ich steige ab, frage, warum er stehen geblieben ist. Der Elefant fängt an zu weinen, Tränen kullern über sein Gesicht. Ich küsse ihm die Tränen weg, umarme ihn und bin sehr traurig. Dann kniet der Elefant sich so hin, dass ich über sein abgewinkeltes Bein wieder aufsteigen kann. Ich kann ihn nun beim Reiten besser lenken als vorher, ich habe Zügel und kann ihn mit den Schenkeln dirigieren. Wir werden immer mehr eins, ähnlich wie ein Zentaur. Wir reiten Figuren: Kreis, Schlangenlinien, Achter, und ich kann die Gangart bestimmen. Wir bewegen uns jetzt in einem sehr schnellen Trab. ... Als ich von dieser Reise zurückkam, spürte ich ganz stark meinen Unterleib und den gesamten Hüftbereich. Diese Empfindung hat noch mehrere Stunden angehalten, ist dann aber langsam verschwunden. Ich kann jedoch durch die Erinnerung an die Reise dieses Gefühl wieder hervorrufen, was sehr angenehm ist wenn ich zum Beispiel Bauchschmerzen habe, aber auch bei großer Aufregung – das Körpergefühl erdet mich dann wieder. Durch diese Reise ist mir die starke Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele klar geworden und ich bin überzeugt, dass Tattva auch einen positiven Einfluss bei körperlichen Erkrankungen oder Störungen haben kann. Aus meinen Erfahrungen heraus kann ich jedem und jeder nur wärmstens empfehlen, Tattva-Reisen zu unternehmen. Die Fülle an Bildern, Erlebnissen und auch an Erkenntnissen über mich selbst, aber auch über das Menschsein an sich möchte ich nicht mehr missen.